24.10.2005, 18:16
Rimbacher Hilfsorganisationen demonstrieren ihre Stärke
(RR) Am Samstag nachmittag fand eine gemeinsame Großübung der Feuerwehren aus der Großgemeinde Rimbach statt.
Zielobjekt war das Anwesen Rettig in der Ortsstraße von Lauten-Weschnitz. Gemeldet wurde ein Scheunen-Vollbrand, der auf das angrenzende Wohnhaus übergriff. Außerdem waren noch Personen in den jeweiligen Gebäuden, welche es zu befreien galt.
Nun war es keinesfalls so. dass sich die Feuerwehren in Lauten-Weschnitz getroffen hätten, um von dort mit der Übung zu beginnen. Nein, jede einzelne Wehr wartete geduldig an ihrem Gerätehaus, um von dort aus über Funk abgerufen zu werden. Sobald dies geschehen war, fuhren die Wehren mit Alarmsignal die fiktive Einsatzstelle an.
Das DRK, Ortsverband Rimbach, wartete zusammen mit der Rimbacher Wehr. Somit konnte man ernsthaft proben, welche Zeit man benötigt, bis die Wehren z.B. aus Rimbach und Zotzenbach bei einer echten Alarmierung vor Ort sein können. Bei einer Übungsfahrt ohne Alarmsignal sind die Zeiten weniger aussagekräftig.
Sobald alle Wehren, sowie das Rote Kreuz eingetroffen waren, bildete der Einsatzleiter Andreas Kriegisch einen „Einsatz-Pool“, welchem alle verantwortlichen Wehrführer, bzw. Gruppenführer angehörten.
Zunächst stand natürlich die Menschenrettung auf dem Programm. Hierfür wurde unter schwerem Atemschutz vorgegangen. Die Feuerwehr Rimbach hatte dabei vier Trupps, Zotzenbach zwei Trupps, Lauten-Weschnitz und Mitlechtern jeweils einen Trupp im Einsatz. Lediglich fünfzehn Minuten nach der eigentlichen Alarmierung waren alle vier Personen gerettet und dem DRK übergeben. zwei von ihnen befanden sich noch in der Scheune, die beiden anderen wurden im Wohnhaus vermisst.
Die sechs Einsatzkräfte des DRK unter der Leitung von Andreas Rauscher hatten nun alle Hände voll zu tun, schließlich galt es, eine Rauchgasvergiftung, eine Kopf-Platzwunde, zwei Schädel-Hirntraumas, sowie Verbrennungen zweiten und dritten Grades zu versorgen. Drei Rettungswagen, zwei Notartteinsatzfahrzeuge sowie der Notfall-KDW aus Rimbach wurden zum Abtransport der Verletzten fiktiv nachgefordert.
Unterdessen waren waren auch die Feuerwehren nicht untätig. Als Wasser-Entnahmestellen dienten mehrere Ober- und Unterflurhydranten, aber auch der Pfalzbach, aus welchem an den Brücken am Erlenbacher Weg und am Ortseingang gesaugt wurde. Die Zotzenbacher Wehr legte sogar eine Wasserleitung bis in das benachbarte Mitlechtern.
Die Lauten-Weschnitzer waren natürlich als erste an der Einsatzstelle und begannen mit der Sicherung des Wohnhauses und der Personenrettung über den Balkon. Die Kollegen aus Rimbach übernahmen zusammen mit Mitlechtern und Zotzenbach die gleichen Aufgaben die Scheune betreffend.
Mitlechtern und Zotzenbach sicherten weiterhin beide Gebäude von der Rückseite, zudem waren alle vier Wehren mit der Wasserversorgung gut beschäftigt. Insgesamt waren 86 Kräfte an der Übung beteiligt. Diese gliederten sich wie folgt: 29 Rimbach, 12 Lauten-Weschnitz, 20 Zotzenbach, 11 Mitlechtern, 6 DRK und 8 aus dem Einsatz-Pool.
Bei der anwesenden Besprechung begrüßte der Rimbacher Gemeindebrandinspektor Hans-Erich Schuch die anwesenden Gäste, unter ihnen Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer, der stellvertretende Kreisbrandinspektor Werner Trares, der Kreisbrandmeister des Löschbezirks zwei, Reiner Agostin, die Ortsvorsteherin Lernbächer aus Lauten-Weschnitz, sowie ihre Kollegin aus Mitlechtern, Frau Eberle-Rößling, sowie den Vorsitzenden der Gemeinde-Vertretung, Herrn Rothmüller, der zusammen mit den Damen Pfeifer und Siegel, sowie den Herren Bomrich und Mäule von der Gemeinde-Vertretung die Übung begutachtete.
Selbstverständlich wurden auch die Gäste aus den benachbarten Wehren, sowie die Alters- und Ehrenabteilungen begrüßt, welche in beachtlicher Stärke vor Ort waren. Zunächst ließ Einsatzleiter Kriegisch das Geschehen Revue passieren. In Eigenkritik merkte er an, das die Aufstellung der angerückten Einsatzfahrzeuge verbesserungswürdig sei. Durch die vielen Feuerwehrautos war die Zufahrt für die vom DRK nachgeforderten Fahrzeuge in der engen Ortsdurchfahrt versperrt.
Lobende Worte fand Hans-Erich Schuch für alle Beteiligen, die Übung sei im Grossen und Ganzen sehr gut verlaufen. Er dankte auch der Familie Rettig, welche das Objekt zur Verfügung gestellt hatte, sowie den Wehrführern aus Lauten-Weschnitz und Mitlechtern, welche die Übung ausgearbeitet hatten.
Werner Trares lobte Andreas Kriegisch für die Eigenkritik in Sachen Fahrzeugaufstellung und begrüßte die sofortige Bildung des Einsatz-Pools. Die Übung bezeichnete er als sehr gut, alle möglichen Löschwasserversorgungen seien von den Wehren voll ausgeschöpft worden. Er bescheinigte Bürgermeister Pfeifer vier sehr gut ausbildete und stets einsatzbereite Wehren, in der Gemeinde zu haben, das Gleiche gelte für den DRK-Ortsverband.
Pfeifer wiederum konnte sich den lobenden Worten seiner Vorredner nur noch anschließen und bedankte sich bei allen Einsatzkräften, für deren Bereitschaft, diesen Dienst zu verrichten.
Im Anschluß übergab der Bürgermeister das neue LF 10/6 in die Dienste der Feuerwehr Rimbach, den Schlüssel dafür überreichte er dem Wehrführer Klaus Kadel. Nicht nur von Seiten der Feuerwehr wurde viel dafür getan, dass ein solches Fahrzeug nun in Rimbach stationiert werden konnte. Wie Werner Trares zu berichten wusste, hat auch Hans-Jürgen Pfeifer zusammen mit den Gemeindevertretern alles nur Erdenkliche hierfür in Bewegung gesetzt. Aber auch ansonsten setze sich Pfeifer stets für seine Hilfsorganisationen ein und sei immer bemüht, dass diese auf einem top Ausbildungs- und Ausrüstungsstand sind. Deshalb war es nicht nur nach Meinung von Werner Trares allerhöchste Zeit, sich bei Bürgermeister Pfeifer ordentlich zu bedanken und so verlieh er ihm zusammen mit Reiner Agostin die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille. Es handelt sich hierbei um die höchste Auszeichnung, welche die Feuerwehr an Zivilpersonen verleiht. Pfeifer, der von der Ehrung nichts wusste, bedankte sich für die gelungene Überraschung recht herzlich. Im Anschluß kehrten alle Beteiligten und Zuschauer in das Gerätehaus von Lauten-Weschnitz ein, wo man sich den Umtrunk und Imbiß nach verrichteter Arbeit redlich verdient hatte. Und wie umfangreich sich die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren durchaus gestalten kann, bekamen die Rimbacher Kameraden direkt bei der Rückkehr aus Lauten-Weschnitz zu spüren. Denn nicht nur bei Löscheinsätzen, auch bei technischen Hilfeleistungen wird die Feuerwehr gebraucht und deshalb musste im Ortsbereich noch eine Ölspur beseitigt werden.
Quelle: Feuerwehr Rimbach
(RR) Am Samstag nachmittag fand eine gemeinsame Großübung der Feuerwehren aus der Großgemeinde Rimbach statt.
Zielobjekt war das Anwesen Rettig in der Ortsstraße von Lauten-Weschnitz. Gemeldet wurde ein Scheunen-Vollbrand, der auf das angrenzende Wohnhaus übergriff. Außerdem waren noch Personen in den jeweiligen Gebäuden, welche es zu befreien galt.
Nun war es keinesfalls so. dass sich die Feuerwehren in Lauten-Weschnitz getroffen hätten, um von dort mit der Übung zu beginnen. Nein, jede einzelne Wehr wartete geduldig an ihrem Gerätehaus, um von dort aus über Funk abgerufen zu werden. Sobald dies geschehen war, fuhren die Wehren mit Alarmsignal die fiktive Einsatzstelle an.
Das DRK, Ortsverband Rimbach, wartete zusammen mit der Rimbacher Wehr. Somit konnte man ernsthaft proben, welche Zeit man benötigt, bis die Wehren z.B. aus Rimbach und Zotzenbach bei einer echten Alarmierung vor Ort sein können. Bei einer Übungsfahrt ohne Alarmsignal sind die Zeiten weniger aussagekräftig.
Sobald alle Wehren, sowie das Rote Kreuz eingetroffen waren, bildete der Einsatzleiter Andreas Kriegisch einen „Einsatz-Pool“, welchem alle verantwortlichen Wehrführer, bzw. Gruppenführer angehörten.
Zunächst stand natürlich die Menschenrettung auf dem Programm. Hierfür wurde unter schwerem Atemschutz vorgegangen. Die Feuerwehr Rimbach hatte dabei vier Trupps, Zotzenbach zwei Trupps, Lauten-Weschnitz und Mitlechtern jeweils einen Trupp im Einsatz. Lediglich fünfzehn Minuten nach der eigentlichen Alarmierung waren alle vier Personen gerettet und dem DRK übergeben. zwei von ihnen befanden sich noch in der Scheune, die beiden anderen wurden im Wohnhaus vermisst.
Die sechs Einsatzkräfte des DRK unter der Leitung von Andreas Rauscher hatten nun alle Hände voll zu tun, schließlich galt es, eine Rauchgasvergiftung, eine Kopf-Platzwunde, zwei Schädel-Hirntraumas, sowie Verbrennungen zweiten und dritten Grades zu versorgen. Drei Rettungswagen, zwei Notartteinsatzfahrzeuge sowie der Notfall-KDW aus Rimbach wurden zum Abtransport der Verletzten fiktiv nachgefordert.
Unterdessen waren waren auch die Feuerwehren nicht untätig. Als Wasser-Entnahmestellen dienten mehrere Ober- und Unterflurhydranten, aber auch der Pfalzbach, aus welchem an den Brücken am Erlenbacher Weg und am Ortseingang gesaugt wurde. Die Zotzenbacher Wehr legte sogar eine Wasserleitung bis in das benachbarte Mitlechtern.
Die Lauten-Weschnitzer waren natürlich als erste an der Einsatzstelle und begannen mit der Sicherung des Wohnhauses und der Personenrettung über den Balkon. Die Kollegen aus Rimbach übernahmen zusammen mit Mitlechtern und Zotzenbach die gleichen Aufgaben die Scheune betreffend.
Mitlechtern und Zotzenbach sicherten weiterhin beide Gebäude von der Rückseite, zudem waren alle vier Wehren mit der Wasserversorgung gut beschäftigt. Insgesamt waren 86 Kräfte an der Übung beteiligt. Diese gliederten sich wie folgt: 29 Rimbach, 12 Lauten-Weschnitz, 20 Zotzenbach, 11 Mitlechtern, 6 DRK und 8 aus dem Einsatz-Pool.
Bei der anwesenden Besprechung begrüßte der Rimbacher Gemeindebrandinspektor Hans-Erich Schuch die anwesenden Gäste, unter ihnen Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer, der stellvertretende Kreisbrandinspektor Werner Trares, der Kreisbrandmeister des Löschbezirks zwei, Reiner Agostin, die Ortsvorsteherin Lernbächer aus Lauten-Weschnitz, sowie ihre Kollegin aus Mitlechtern, Frau Eberle-Rößling, sowie den Vorsitzenden der Gemeinde-Vertretung, Herrn Rothmüller, der zusammen mit den Damen Pfeifer und Siegel, sowie den Herren Bomrich und Mäule von der Gemeinde-Vertretung die Übung begutachtete.
Selbstverständlich wurden auch die Gäste aus den benachbarten Wehren, sowie die Alters- und Ehrenabteilungen begrüßt, welche in beachtlicher Stärke vor Ort waren. Zunächst ließ Einsatzleiter Kriegisch das Geschehen Revue passieren. In Eigenkritik merkte er an, das die Aufstellung der angerückten Einsatzfahrzeuge verbesserungswürdig sei. Durch die vielen Feuerwehrautos war die Zufahrt für die vom DRK nachgeforderten Fahrzeuge in der engen Ortsdurchfahrt versperrt.
Lobende Worte fand Hans-Erich Schuch für alle Beteiligen, die Übung sei im Grossen und Ganzen sehr gut verlaufen. Er dankte auch der Familie Rettig, welche das Objekt zur Verfügung gestellt hatte, sowie den Wehrführern aus Lauten-Weschnitz und Mitlechtern, welche die Übung ausgearbeitet hatten.
Werner Trares lobte Andreas Kriegisch für die Eigenkritik in Sachen Fahrzeugaufstellung und begrüßte die sofortige Bildung des Einsatz-Pools. Die Übung bezeichnete er als sehr gut, alle möglichen Löschwasserversorgungen seien von den Wehren voll ausgeschöpft worden. Er bescheinigte Bürgermeister Pfeifer vier sehr gut ausbildete und stets einsatzbereite Wehren, in der Gemeinde zu haben, das Gleiche gelte für den DRK-Ortsverband.
Pfeifer wiederum konnte sich den lobenden Worten seiner Vorredner nur noch anschließen und bedankte sich bei allen Einsatzkräften, für deren Bereitschaft, diesen Dienst zu verrichten.
Im Anschluß übergab der Bürgermeister das neue LF 10/6 in die Dienste der Feuerwehr Rimbach, den Schlüssel dafür überreichte er dem Wehrführer Klaus Kadel. Nicht nur von Seiten der Feuerwehr wurde viel dafür getan, dass ein solches Fahrzeug nun in Rimbach stationiert werden konnte. Wie Werner Trares zu berichten wusste, hat auch Hans-Jürgen Pfeifer zusammen mit den Gemeindevertretern alles nur Erdenkliche hierfür in Bewegung gesetzt. Aber auch ansonsten setze sich Pfeifer stets für seine Hilfsorganisationen ein und sei immer bemüht, dass diese auf einem top Ausbildungs- und Ausrüstungsstand sind. Deshalb war es nicht nur nach Meinung von Werner Trares allerhöchste Zeit, sich bei Bürgermeister Pfeifer ordentlich zu bedanken und so verlieh er ihm zusammen mit Reiner Agostin die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille. Es handelt sich hierbei um die höchste Auszeichnung, welche die Feuerwehr an Zivilpersonen verleiht. Pfeifer, der von der Ehrung nichts wusste, bedankte sich für die gelungene Überraschung recht herzlich. Im Anschluß kehrten alle Beteiligten und Zuschauer in das Gerätehaus von Lauten-Weschnitz ein, wo man sich den Umtrunk und Imbiß nach verrichteter Arbeit redlich verdient hatte. Und wie umfangreich sich die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren durchaus gestalten kann, bekamen die Rimbacher Kameraden direkt bei der Rückkehr aus Lauten-Weschnitz zu spüren. Denn nicht nur bei Löscheinsätzen, auch bei technischen Hilfeleistungen wird die Feuerwehr gebraucht und deshalb musste im Ortsbereich noch eine Ölspur beseitigt werden.
Quelle: Feuerwehr Rimbach